Meine Grundausstattung

Da ich ja ein absoluter Anfänger bin, möchte ich euch hier zeigen, mit welcher Nähausstattung ich arbeite. Ich hoffe doch sehr, das erleichert dem einen oder anderen den Zugang zur Nähwelt und hilft, gerade in der Anfangszeit ein bisschen weiter. Bei mir war alles bereits vorhanden, da meine Schwester ja voll ausgestattet ist, was aber auch nötig ist! Man tut sich ohne die tollen Hilfsmittel um einiges schwerer und gibt vielleicht sogar schon auf, bevor man zu einem Ergebnis gekommen ist.

Die Maschine:

Okay – sie gehört nicht mir, aber ich arbeite damit. Bisher komme ich super mit der W6 N5000 zurecht und sie macht was sie soll. Ausreichend ist sie auch noch, aber über kurz oder lang muss wohl eine Overlock her 😉

W6 N5000

Rollschneider:

Ein ganz wichtiges Tool! Es geht auch mit der Scheere, aber man erleichtert sich die Arbeit ungemein mit dem Rollschneider. Es geht schneller, präziser und es verrutscht nicht so schnell. Es ist auch einfacher und weniger zeitaufwand, um das Muster herum zu schneiden. Als alles aufzumalen und mit der Scheere auszuschneiden.

Sewing Kai Rollschneider

Lineal:

Ich benutze ein sogenanntes Patchwork Lineal, mit den Maßen 60×15 cm. Dank der Großflächigkeit, sind auch längere Schnitte kein problem. Wenn man so wie ich, das Muster auf den Stoff legt und sich ein paar Eckpunkte fixiert, ist es auch ganz praktisch. Da man dann mit dem Lineal den Musterrand auf dem Stoff schön glatt drücken kann.

Scheren:

Ich habe hier 3 verschiedene Scheeren. Eine ganz normale Stoffscheere (bitte niemals Papier damit schneiden, sie wird schnell stumpf!), eine Zackenscheere, z.B. für Baumwolle und eine kleine Fadenscheere. Alle 3 haben ihren speziellen Zweck. Man kommt sicher mit einer einzigen normalen Stoffscheere zurecht, ich bevorzuge es aber, für alles eine extra Scheere zu haben, so muss ich nicht besonders aufpassen.

Schneidematte:

Wir haben hier eine große A1 Schneidematte. Die ist auch wirklich nötig, zumindest bei Erwachsenenkleidung. Aber auch die Kinderkleidung ist nicht ohne, es lohnt sich nicht eine kleine anzuschaffen nur wegen dem Preis, denn dann kauft man später doppelt! Es ist auch nicht nötig eine der teuren Marken zu nehmen. Wenn ihr bei Amazon ein bisschen sucht und mit den Suchbegriffen spielt, kommt ihr auf ein Ergebnis für eine A1 Schneidematte um 25€!!

Nathtauftrenner:

In manchen Zeiten der beste Freund. Wir haben uns bereits kennengelernt und mittlerweile verstehen wir uns ganz gut. Man braucht ihn unbedingt, wenn man eine mit der Maschine genähte Naht wieder auftrennen möchte. Die Nähte sind recht fest und schwer wieder auf zu bekommen wenn man keinen hat.

Maßband:

Auch ein wichtiges Teil. Spätestens wenn man z.B. seine Bündchen an den eigenen Körper anpassen möchte braucht man ein Maßband.

 Verschiedenes:

Nähgarn: Irgendwo logisch, sollte aber trotzdem in der Liste auftauchen 😉

Schnittmusterpapier: Wenn man seine Schnitte nicht ständig neu ausdrucken möchte, ist es sinnvoll sich Schnittmusterpapier anzuschaffen. Ich habe eine ganze Rolle davon, für mich persönlich praktischer als einzelne Bögen.

Schneiderkreide/Trickmarker: Ebenfalls hilfreiche Helferlein. Ich markiere Knipse gerne mit der Kreide um das Einschneiden zu vermeiden.

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